Demographischer Wandel: Zahlen und fakten



22 und 29 Prozent weniger Menschen im Erwerbsalter von 20 bis 64 Jahren sein. Das Ausmaß dieser Schrumpfung wird von der Höhe der Zuwanderung erkennbar, allerdings nicht entscheidend beeinflusst.

Bis 2020 wird der größte Teil der geburtenstarken Jahrgänge, die sogenannten Babyboomer, das Rentenalter noch nicht erreicht haben und entsprechend dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben. Erst um 2030, wenn die bis 1965 Geborenen mindestens 65 Jahre alt sind, wird der Rückgang deutlich spürbar sein und sich anschließend weiter verstärken.

Das ist noch lange hin, wird mancher denken, doch gehandelt werden muss schon heute. Denn einerseits müssen jetzt Maßnahmen ergriffen werden, damit die Babyboomer 2020 dem Arbeitsmarkt nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zur Verfügung stehen -Stichwort: Arbeits-und Beschäftigungsfähigkeit.

Andererseits haben wir bereits heute ein durchschnittlich älteres Erwerbspersonenpotenzial -und damit verbunden durchschnittlich ältere Belegschaften in den Unternehmen als noch vor ein paar Jahren. Waren 2003 knapp 40 Prozent der 55-jährigen und Älteren in Deutschland in Beschäftigung, sind es vier Jahre später 50 Prozent.

(Quelle: INQUA –Initiative Neue Qualität der Arbeit) DEMOGRAPHISCHER WANDEL: ZAHLEN UND FAKTEN